Chic Parisien. Haute Couture zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Die „Goldenen Zwanziger“ stehen wie kaum eine andere Epoche/Zeit für einen ausschweifenden Lebensstil, Freizügigkeit, Charleston und ein vollkommen neues Erscheinungsbild der Frau in der modernen Gesellschaft.

Gesteigertes Selbstbewusstsein, Erweiterung des äußerlichen Lebensbereiches, Sport, berufliche Ausbildung und Wahlrecht wirkten sich auch auf die neue Damenmode aus, deren Schnitt jetzt nicht mehr den Körper (ver)formte. Man gab sich betont maskulin oder androgyn im sogenannten Garçon-Stil.

Die französische Metropole Paris spielte dabei die Hauptrolle als das inspirierende Zentrum der Lebensart, Kunst und der Mode. Die Pariser Modeschöpfer präsentierten ihre Neuerungen, von Künstlern grafisch in Szene gesetzt in dem neuen Massenmedium - den international zu beziehenden Hochglanzmagazinen. Die „Gazette du Bon Ton“, „Vogue“ oder „Die Dame“ waren begehrte Ideen-Multiplikatoren.

Mit über 150 Exponaten, faszinierenden Druckgrafiken renommierter Modehäuser ergänzt durch zahlreiche Originalkleider und –accessoires, gibt diese Ausstellung mit Exponaten aus der Sammlung des Museums und einer umfangreichen Privatsammlung einen spannenden Einblick in die Modewelt der damaligen Zeit.

 

Blick in die Ausstellung "Chic Parisien. Haute Couture zu Beginn des 20. Jahrhunderts"
Blick in die Ausstellung "Chic Parisien. Haute Couture zu Beginn des 20. Jahrhunderts"
Blick in die Ausstellung "Chic Parisien. Haute Couture zu Beginn des 20. Jahrhunderts"
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