Sammlung

Die Kunstsammlung Gera beherbergt über 470 Arbeiten auf Papier und Gemälde von Otto Dix. Darunter befinden sich Hauptwerke aus allen Schaffensphasen: von den impressionistischen Anfängen des Volksschülers in der Thüringer Landschaft bis zum letzten Selbstporträt mit Enkelin Marcella aus dem Todesjahr 1969.

Das Otto Dix Haus und die Orangerie präsentiert neben Highlights der eigenen Bestände hochrangige Dauerleihgaben der Otto Dix Stiftung Vaduz. Die grafische Sammlung umfasst Skizzenbücher aus der Jugendzeit, Aquarelle und Zeichnungen der 1920er und 1930er Jahre sowie das Meisterwerk des Kriegszyklus mit 50 Radierungen (1924) und späte Farblithografien. Einzigartig sind 48 gezeichnete Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg. Die Geraer Dix-Sammlung ermöglicht einen charakteristischen und zugleich spezifischen Überblick über das heterogene Werk von Otto Dix. Angelegt wurde die Sammlung 1949 und zählt heute in numerischer Hinsicht zu einer der bedeutendsten Deutschlands.

Die Präsentation im Otto-Dix-Haus umfasst die Zeit des Jugend- und Frühwerkes bis zur altmeisterlichen Schaffensphase (1905 bis 1944) sowie eine historische Dokumentation zu Leben und Werk des Künstlers im Verhältnis zu seiner Heimatstadt

Der Nordflügel der Orangerie zeigt das späte Schaffen des Künstlers ab 1944 bis zum Todesjahr 1969.

 

"Das Handwerk des Malens hat er in der Idylle gelernt" © Barbara Renno, Produktion Saarländischer Rundfunk, SR 2 KulturRadio

© VG Bild-Kunst Bonn, 2020