Podcast Stadtgeschichte[n] aus dem Stadtmuseum Gera

Der Podcast Stadtgeschichte[n] bietet vielseitige und interessante Themen zur Geschichte unserer Stadt; blickt hin und wieder aber auch über den Tellerrand in die Weltgeschichte hinaus. Tauchen Sie hinein in längst vergangene Zeiten und entdecken Sie spannende, kuriose, manchmal auch seltsame und wunderliche Geschichten.

 

2. Folge: Der verheerende Stadtbrand von 1780

Der Sommer des Jahres 1780 war äußerst heiß und regenarm. Viele Bäche und Flüsse waren über die Sommermonate ausgetrocknet. Auch der 18. September, ein Samstag, brachte kein milderes Wetter, obwohl eine leichter Wind durch die Stadt zog. Da brach plötzlich um kurz nach halb drei in einem Schweinestall der Greizer Gasse 58, die sich in der südöstlichen Vorstadt befand, ein Feuer aus. Die schnell alarmierten Löschmannschaften konnten wenig ausrichten. Die Folgen waren verheerend. Innerhalb der Stadtmauer brannten sämtliche Häuser nieder, einzig das Schreibersche Haus blieb bestehen. Auch wenn Gera über die Jahrhunderte von Stadtbränden geplagt wurde, brannte sich sprichwörtlich keiner so ins Gedächtnis, wie der Stadtbrand von 1780.

In unserer zweiten Podcast Folge lösen wir einen Kriminalfall, der fast die ganze Stadt zerstörte.

Folge 2

 

 

1. Folge: ein Museum im ehemaligen Zucht- und Waisenhaus

Können Sie sich vorstellen, dass es einst einen Ort gab, an dem Waisenkinder und Gefangene zusammen untergebracht waren? Genauso ein Ort war das Zucht- und Waisenhaus der Stadt Gera. Ab 1724 erbaut, diente es Waisenkindern bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts als Zuhause und Gefangenen als Ort, wo sie ihre Strafe absitzen mussten. Für uns heute ein unvorstellbarer Zustand, doch in der damaligen Zeit etwas völlig Normales. Heute fungiert das barocke Gebäude mit dem kleinen Türmchen auf dem Dach als Museum und erzählt die wechselvolle Geschichte der Stadt.

In unserer ersten Podcast Folge begeben wir uns auf die Spuren des Zucht- und Waisenhauses und ergründen seine spannende Vergangenheit.

Folge 1