Spuren der Nahrungssuche eines Spechts im Geraer Stadtwald

Spuren im Wald

Kabinettausstellung im Museum für Naturkunde Gera

Vom 2. Januar bis zum 17. März 2019 präsentierte das Museum für Naturkunde Gera die Kabinettausstellung „Spuren im Wald“. Zu sehen war eine breite Auswahl auffälliger und unauffälliger Spuren verschiedenster Tierarten, die auch in den Waldgebieten in und um Gera zu entdecken sind. Unter anderem waren Fraßspuren zu sehen, also Überbleibsel vom Fressen tierischer oder pflanzlicher Nahrung wie Nadelbaumzapfen. Auch Federrupfungen, also die herausgerissenen oder abgebissenen Federn eines erbeuteten Vogels, verraten sehr viel über den Jäger. Oft zu finden ist die meist unverwechselbar geformte Losung bzw. der Kot einheimischer Tierarten, der in einem breiten Spektrum in der Ausstellung zu vergleichen war. Auch „Wohnbehausungen“ wie Insektennester und Bauten zur Aufzucht der Jungen von Vogelnesten bis hin zu den Kokons von Insekten und Spinnen konnten betrachtet werden und ebenso einen Überblick von Fährten wichtiger einheimischer Tierarten blieb die Ausstellung nicht schuldig.

Zurück