ZEITSCHICHTEN. Karl-Heinz Adler. Werke 1957-2017

Die Ausstellung »ZEITSCHICHTEN. Karl-Heinz Adler. Werke 1957-2017« ist der Auftakt der Reihe „Abstrakte Kunst in der DDR“. Sie beschäftigt sich mit herausragender ungegenständlicher – d.h. abstrakter und konstruktiv-konkreter – Kunst der DDR und stellt Positionen vor, die nicht in den Kanon des ideologisch gewünschten und staatlich geförderten Kunstsystems der DDR passten.

Karl-Heinz Adler gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Konkreten Kunst – nicht nur in der DDR oder im wiedervereinigten Deutschland – sondern weltweit. Sein Werk spiegelt auf exemplarische Weise die Eigenständigkeit und Eigenart künstlerischer Produktion in der DDR wider. In der offiziellen Lesart der DDR wurde sein Werk der architekturbezogenen Plastik zugerechnet; sein freies, künstlerisches Œuvre war hingegen lange Zeit nur Kunstkennern und Kollegen vertraut.

Die Ausstellung „Karl-Heinz Adler. Zeitschichten. Werke 1957-2017“ möchte alle Werkgruppen Adlers – von den Papiercollagen über die Objektschichtungen, Seriellen Lineaturen und Gemälde bis zu den Unendlichen Strukturen – zeigen und dabei den künstlerischen Werdegang eines außergewöhnlichen Künstlers in der DDR offenbaren.

 

Blick in die Ausstellung "ZEITSCHICHTEN. Karl-Heinz Adler. Werke 1957-2017"
Blick in die Ausstellung "ZEITSCHICHTEN. Karl-Heinz Adler. Werke 1957-2017"
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