Barkas Simson Moccadolly. Lutz Rudolph (1936-2011)

Lutz Rudolph (1936-2011) gehörte zu den besten Formgestaltern in der DDR.

Seine Entwürfe für den Wartburg, die Simson oder den Barkas setzten Maßstäbe auf dem Gebiet des Produktdesigns. Seine Ideen waren dem Zeitgeschmack oft weit voraus. Zusammen mit seinem Künstlerfreund, dem Chemnitzer Formgestalter Karl Clauss Dietel, entwickelte er eine eigene funktionale Ästhetik, die als „Das offene Prinzip“ Designgeschichte geschrieben hat. Seine Gestaltung für die Fahrzeug- und Elektroindustrie orientierte sich nicht an modischen Trends, sondern an der modernen Formensprache in der Tradition des Bauhauses.

In der Ausstellung wurden die wichtigsten Stationen seines Wirkens anhand von originalen Objekten, Zeichnungen, Fotos sowie Zeitzeugnissen künstlerischer Weggefährten vorgestellt. Kuratorin Doris Weilandt zeichnete in der Ausstellung das Bild eines äußerst kreativen Gestalters, der zeitlos moderne Formen entwickelte.

 

Detail aus der Ausstellung "Barkas Simson Moccadolly. Lutz Rudolph (1936-2011)"
Blick in die Ausstellung "Barkas Simson Moccadolly. Lutz Rudolph (1936-2011)"
Georg Eckelt, Porträt Lutz Rudolph, 1963
Blick in die Ausstellung "Barkas Simson Moccadolly. Lutz Rudolph (1936-2011)"
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