Aenne Biermann - Fotografien 1926 bis 1932. …der Sachlichkeit verpflichtet

Die international bekannte Fotografin Aenne Biermann (1898-1933) avancierte in den 1920er-Jahren zu eine der innovativsten Fotokünstlerinnen Deutschlands.

Im Rahmen des 100. Bauhausjubiläums 2019 präsentiert das Museum für Angewandte Kunst Gera in der Sonderausstellung den umfangreichen Eigenbestand von etwa 140 Fotografien, der durch einige Leihgaben ergänzt wurde.

Die Ausstellung thematisiert die kurze, jedoch intensive Schaffenszeit der Künstlerin zwischen 1926 bis 1932.

In diesen sechs Jahren hatte sich Aenne Biermann von einer engagierten Familien- und Freizeitfotografin zu einer der bemerkenswertesten Lichtbildnerinnen jener Jahre entwickelt, deren Arbeiten sich maßgeblich an der Entwicklung einer modernen Bildsprache des Mediums Fotografie in der damaligen Zeit orientierten.

Die thematische Vielfalt der ausgestellten Arbeiten umfassten Aufnahmen von Pflanzen und Mineralien, Landschafts- und Architekturfotos, Stillleben und Porträts, aber auch experimentelle Mehrfachbelichtungen und Montagen.

 

Aenne Biermann, Birnbaumsprossen, ca. 1929, Museum für Angewandte Kunst Gera
Aenne Biermann, Eichenblätter, 1927, Museum für Angewandte Kunst Gera
Aenne Biermann, o. T. (Selbstbildnis), ca. 1931, Museum für Angewandte Kunst Gera
Aenne Biermann, Paprika rund, 1928, Museum für Angewandte Kunst Gera
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