Glanz & Eleganz - Juwelenschmuck im Barock

Trug eine Prinzessin schon am Frühstückstisch ihre Diamanten? Was ist der Unterschied zwischen Edelstein, Juwel und Brillant? Gab es eigentlich schon am Hof des französischen Königs Modeschmuck aus Strass?

Mit seiner Ausstellung „Glanz & Eleganz – Juwelenschmuck im Barock“ widmet sich das Museum für Angewandte Kunst Gera in diesem Frühjahr der Welt der kostbaren Preziosen des 18. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen einzigartige Stücke barocken Juwelenschmucks aus einer bisher nie der Öffentlichkeit gezeigten Privatsammlung. Die Besucher sind daher herzlich eingeladen in unserer Ausstellung, sowohl die Technik, als auch die Mode hinter den funkelnden Kostbarkeiten zu entdecken.

Gewaltige Schlösser prägten zwar unsere Landschaften und kündeten stets vom Reichtum und Macht ihrer einstigen Besitzer, aber obwohl sichtlich kleiner haben auch Juwelen immer schon für mindestens gleich großen Eindruck gesorgt und sorgen für diesen bis in unsere Zeit.

Das Lied „Diamonds are a Girl’s Best Friend“ kennt jeder, doch kaum einer weiß, dass die berühmte Schauspielerin Marilyn Monroe, in der Werbekampagne für den Film „Blondinen bevorzugt“ einen nicht minder berühmten Diamanten getragen hat. Der „Moon of Baroda“, der im 18. Jahrhundert bereits von der Kaiserin Maria Theresia von Österreich getragen wurde, ist nur eines von vielen Glanzstücken dessen schicksalshafte Geschichte die Ausstellung erzählt.

Anhand zahlreicher Ausstellungsobjekte, zusammengeführt aus diversen Museen und Privatsammlungen, erfährt der Besucher von der Entstehung der Edelsteine im Innern der Erde, dem lebensgefährlichen Abbau und technischen Neuerungen, die die komplizierten Schliffe und den daraus resultierenden einzigartigen Glanz der Juwelen erst ermöglichten.

Auf der Haut, im Haar oder auf kostbaren Stoffen sorgten die Edelsteine für vornehme Eleganz. Die Ausstellung verdeutlicht: sie sind nicht unbedingt von Ewigkeit - aber sie überdauern Zeiten und sind auch heute noch echte Stars!

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