Geschichte Geras von der ersten Besiedlung bis heute

Rauchende Schornsteine, Handelshäuser und Fabrikantenvillen haben Gera ebenso geprägt wie die Landesherrschaft des Hauses Reuß mit dem Residenzschloss Osterstein und weiteren repräsentativen Bauten. Beide Funktionen – einerseits Handels-, Gewerbe- und Industriestadt und andererseits Regierungssitz, Hauptstadt und Bezirksstadt in der DDR – ziehen sich durch die Jahrhunderte der Stadtgeschichte und zugleich als roter Faden durch drei Etagen des Hauses. Mit dem Betreten einer Höhle am Anfang der Dauerausstellung tauchen die Besucher gleichsam in die Geschichte ein. Sie lernen den niederländischen Kaufmann Nicolaus de Smit kennen, „fahren“ mit der zweiten elektrischen Straßenbahn Deutschlands, können das 1945 zerstörte Schloss Osterstein noch einmal in ganzer Pracht bewundern, die Auswüchse des Stalinkults in Gera erleben, über die Computer und Recorder des VEB Elektronik Gera staunen oder zusammen mit den Geraern im Herbst 1989 demonstrieren.

Impressionen aus der Ausstellung

Flügelaltar aus Söllmnitz, Peter Breuer, Zwickau , 1498/99
Computer MC 80.21/1, VEB Elektronik Gera, 1983
Blick in die Dauerausstellung "Geschichte Geras von der ersten Besiedlung  bis heute"
die erste elektrische Straßenbahn in Gera, 1892
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