Julian Slagman, Mats - looking at my Brother, 2020, Foto: Julian Slagman

13. Aenne-Biermann-Preis | Bundesweiter Wettbewerb für deutsche Gegenwartsfotografie

13. Aenne-Biermann-Preis | Bundesweiter Wettbewerb für deutsche Gegenwartsfotografie

Vom 6. Oktober bis zum 28. November 2021 präsentiert das Museum für Angewandte Kunst Gera die Ausstellung zum 13. Aenne-Biermann-Preis. Bundesweiter Wettbewerb für deutsche Gegenwartsfotografie. Seit 1992 lobt die Stadt Gera den Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie in einem Turnus von zwei Jahren aus. Der Fotopreis wird gemeinsam von der Stadt Gera und der Kunst- und Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung veranstaltet sowie vom Land Thüringen unterstützt.

Angelehnt an das autodidaktische Schaffen der Fotografin Aenne Biermann ist der Wettbewerb offen für alle Interessierte, angehende Künstler*innen sowie erfahrene Fotograf*innen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde der 13. Jahrgang um ein Jahr auf 2021 verschoben.

Insgesamt hatten sich an der Ausschreibung des Museums für Angewandte Kunst Gera im Jahr 2020 60 Fotograf*innen mit 96 Werkserien beteiligt. Aus Ihnen wählte eine Jury, bestehend aus Dr. Verena Titze-Winter, Leiterin der Kunst- und Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung als Mitveranstalter des Wettbewerbs, Dr. Claudia Tittel, Leiterin des Kulturamts Gera, Holger Peter Saupe, Leiter der Kunstsammlung Gera, Andreas Rost, Gewinner des 12. Aenne-Biermann-Preises, Prof. Dr. Steffen Siegel, Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, Petra Göllnitz, Kunstwissenschaftlerin und ehemalige Fotoredakteurin beim Stern und Julia Ortmeyer als Kuratorin der Ausstellung die Preisträger- und Anerkennungsfotos aus. Den ersten Preis, dotiert mit einem Preisgeld von 3.000 € erhält Alba Frenzel aus Stuttgart.

Alba Frenzel widmet sich als "Artenforscherin" der fotografischen Erforschung von Alltagsmaterialien, wie Ei, Speiseeis, Münzen, Farbnamen, Tip-Ex, Postkarten, Nachschlagewerke und Staub. Die Jury beeindruckte die ungewöhnliche Herangehensweise an das Material, den künstlerischen Prozess und die Präsentation der Arbeiten. Der zweite Preis, dotiert mit einem Preisgeld von 1.500 €, wird Julian Slagman (Hamburg) für seine Bruderreportage "Mats" verliehen. Drittplatzierte (1.000 €) ist Daniela Friebel (Berlin) mit ihrer Werkserie "Auspicia". Jeweils eine Anerkennung à 500 € erhalten die Fotograf*innen Uli Kaufmann (Berlin), Annette Rausch (Berlin), Michael Romstöck (Essen) und Ulrike Hannemann (Berlin).

Die feierliche Preisverleihung und Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, 5. Oktober 2021 um 18:00 Uhr im Museum für Angewandte Kunst statt.

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